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In diesem Beitrag wirds
um das neue BTD-Album gehen. Wen das nicht so
interessiert, der
sollte lieber erstmal Dannys ersten SA-Blogeintrag lesen!
So, da bin ich nun und
halte voller Freude das neueste Album von einer meiner
Lieblingsbands - Betontod - in den Händen! Ich hab
die Scheibe im Saturn gekauft und hatte gerade noch Glück
gehabt - ich hab das letzte Exemplar bekommen, im größten
Saturn am Alex ist die CD schon mal ausverkauft!

Na ja, gut, seien wir mal ehrlich. Es
spielte sich ungefähr wie folgt ab..
Ich bin optimistisch zur
CD-Abteilung dieses durchaus widerwärtigen Großkonzerns
gegangen, habs unter "CD-Neuheiten" gesucht, nicht
gefunden und dann einen langhaarigen Mitarbeiter
angesprochen.
"Äh, 'schulligung, ich
such das neuste Album von Betontod und -"
"BetonWAS?!"
"Betontod."
"Kenn' ich nich'."
"Ja, heute ist ihr neuestes Album erschienen, und ich hab
gelesen, das soll gar hier im Saturn erhältlich sein."
"Kenn' ich nich'."
"Aha."
"Frag' ma den Typen da am Computer, der kann nachgucken,
ob wir das auf Lager haben, >erhätlich sein< kann ja auch
heißen, dass es bestellbar ist."
"Aha. Danke."
Dann bin ich zum
PC-Typen, der dann, nach kurzer Verwirrung, im System
nachgeschaut hat und es auch fand.
"Jo, da is' genau ein Exemplar von da. Frag' ma den
langhaarigen Kollegen da vorne."
"Der hat keine Ahnung, der hat mich zu Ihnen verwiesen."
"Ah. Hm. Das' ja blöd, der räumt die neuen Sachen ein."
"Das' ja blöd."
"Ja. Guck' mal in der Hard'n'Heavy - Abteilung, da müsste
das Album stehen."
"Ok. Danke."
Diese Abteilung gab's
Gott sei Dank gar nicht erst. :D Aber als ich da wieder so
irritiert herumlief, vermutlich mit 'nem riesengroßen
Fragezeichen im Gesicht, hat mich der langhaarige Typ noch
mal angequatscht, ich hab das dem dann erklärt, was sein
Kollege meinte, und - TADAAA - jenes Exemplar auch
tatsächlich bekommen - die Scheibe lag bei den noch
unausgepackten CDs im Lager. Freudestrahlend lief ich zur
Kasse und dann schleunigst nach Hause, die CD ausgepackt
und im Discman schon bereit zum ersten Reinhören. Ich bin
ja eher so der ungeduldige Kandidat, was sowas angeht.

Und jetzt sitz' ich hier und halte das schön gestaltete
Digipack in der Hand und höre die CD durch (in der Bahn
bin ich nur bis Lied 4 ["Ohne Standpunkt"]. Erster
Eindruck ist bisher durchwachsen. Von den ersten Liedern
war ich begeistert, aber so richtig viel Abwechslung
scheint's nicht so zu geben. Ich mein', gut, das war jetzt
auch nicht sooo zu erwarten, weil's bei den Vorgängeralben
auch nicht so der Fall war. Aber... Na, ich muss mal
schauen. Ich geh alles mal einzeln durch.
GLAUBELIEBEHOFFNUNG
Erstes Beschauen des
Digipacks positiv. Schön gestaltet, aber nach meinen
Prioritäten sind zunächst die Lieder wichtig! Allerdings,
soviel sei noch gesagt, bin ich sehr froh, dass das Album
nicht nach dem Arbeitstitel >Aggrophonie< genannt wurde,
das war dann doch zu aufgeblasen. Aber GaubeLiebeHoffnung
find ich ganz gut. 'n bisschen zu random vielleicht, aber
im Kontrast mit der Band mit dem rauen und glanzlosen
Namen Betontod wirds in ein neues Licht gerückt. Ich finds
gut.
1. Nichts
Das Lied wurde mit
offiziellem Musikvideo im Zuge der Promotion vorab
veröffentlicht -
der oder die Interessierte klicke hier.
Als ichs das erste Mal gehört habe, war ich... hm. Nicht
enttäuscht. Aber auch nicht euphorisiert. Klingt typisch
nach BTD, harte Riffs, rauer Gesang, ernstes Thema. Aber
das Besondere, das ihm Ohr hängen bleibt, fehlt irgendwie.
Soweit mein erster Eindruck. Mittlerweile hab ich das Lied
bestimmt schon zehnmal gehört, und ich muss sagen, das is'
eins der Lieder, die immer besser werden, je öfter man sie
hört. Thematisiert wird, wie sich der intelligente Leser
gewiss schon gedacht hat, die innere Leere, depressive
Gefühle, die die allermeisten Menschen wahrscheinlich
schon mal verspürt haben, wenn auch in unterschiedlicher
Intensität.
Ein schwarzes Loch
tief in dir // ein dunkles Geschwür // es wächst Tag für
Tag // es hat viel zu viel Macht // über dich und dein
Leben, über dich und dein Sein // und diese tödliche
Stille lässt dich in diesem Leben nie mehr allein!
Doch, auch wenn ichs
beim ersten Hören nicht gedacht hätte, gefällt mir das
Lied allmählich richtig gut.
07/10
2. Stich ins Herz
Uiui, Herzscheiße.
Kitsch?, waren meine ersten Gedanken. Hören. Nein, kein
Kitsch. War bei BTD eigtl auch nicht zu erwarten.
Klingt ein wenig nach der Fortsetzung von Nichts, war vom
Platz auf der Platte deshalb auch gewiss richtig gewählt.
Nachm dritten, vierten Mal hören, bekommt das Lied auch
langsam eigene Konturen. Worums geht ist nicht ganz
eindeutig, aber ein Rahmen wird gegeben. Grob gesagt gehts
um die Lethargie und den Alltagstrott, die/der sich bei
jedem viel zu leicht einstellt, sei's in seinem eigenen
Mikrokosmos, sei's innerhalb einer Beziehung. Und um die
Erkenntnis dieser als solchen, dem Stich ins Herz. Vom
Text eigtl ganz gut, musikalisch isses aber irgendwie
nicht besonders aufregend. Typisches BTD-Lied irgendwie.
Kann man gut hören, aber muss man auch nicht. Kann gut
sein, dass ichs nach mehrmaligem Hören noch besser
einstufe, aber bislang ist das Lied ziemlich mittelmäßig
(n Problem könnte auch sein, dass ich gedanklich schon
ein Lied weiter bin, denn das ist n Knaller!)
05/10
3. Stadt ohne Licht
Also, erster Eindruck
war noch gemischt, aber beim zweiten, spätestens dritten Hören
entfaltet sich der Bombast des Liedes. Ich fühl mich
gerade n bisschen dumm, weil ichs nicht schaffe, das
Instrumentarium am Anfang des Liedes zu klassifizieren
(Geigen? Müssten mitunter auf jeden Fall Geigen sein!),
aber.. nja. Aber dann mit den Marschtrommeln im
Hintergrund, sowie beim Refrain den Hintergrund..chören(?),
stellt sich schon mal Gänsehautatmosphäre ein. Zu diesem
Soundbrett passt die raue, blökende (wie Bine sagen würde
;) ) Stimme des Sängers, Meister, außerordentlich gut.
Es geht textlich ums trostlose Leben im Ghetto, was man
aber ebenso allegorisch auffassen kann, als Metapher fürs
Leben, je nach Sinn und Verstand. Ganz großes Lied, das
hat mich schon mal umgehauen.
10/10
4. Alphatier
Typisch punkiges Lied,
laut, schnell, aggressiv! Das Lied hab ich oft schon live
gehört, da aber nie den Text verstanden (akustisch, du
Arsch) unds fürn bisschen hohl gehalten. Es klagt in guter
alter Punkmanier den Egoismus unserer
Ellenbogengesellschaft an, dass jeder sich selbst der
nächste ist und große Tiere über uns bestimmen, dass man
im Mainstream zum Schatten seiner selbst wird. Inhaltlich
jetzt also nix Innovatives, aber gut umgesetzt.
Es ist mir sowas von
egal, in welche Schublade ich passe // welches Bild du von
mir hast, weil ich alles an dir hasse // Wobei Hass nicht
das Gefühl ist, was ich fühle wenn ich sehe // wie du
Menschen in den Arsch trittst und über Leichen gehst //
Doch Alphatier, wir folgen dir! // Mann für Mann in den
Untergang!
Doch, ja, das geht ab.
08/10
5. Ohne Standpunkt
Nichtwissen, wo man
steht (haha, wer hätte das bei DEM Titel schon gedacht?!),
nicht zu wissen, was man will, was Leben, Partnerwahl und
alles geht, was man erwarten kann und soll, Irritationen.
Lässt viel Interpretieren zu. Gesang des Refrains
unterstreicht die leidige Ahnungslosigkeit, in welche
Richtung es gehen soll, gut. Bei dem Lied bin ich mir
selbst noch nicht wirklich im Klaren, was ich davon halten
soll. Auch textlich noch nicht. Orientierungslosigkeit,
hmpf. Muss ich noch öfter hören.
06/10, unter Vorbehalt.
Vorbehalt aufgelöst,
das Lied rockt! 07/10.
6. Leb' dein Leben!
Oha, vom Titel her
befürchte ich ja nun die platte Moral-Stehauf-Keule, die
ich selbst viel zu oft schwinge. Mal sehen.
Musikalisch stellt sich erstmal eine spannungsvolle,
leicht melancholische Atmosphäre ein mit
Haudrauf-Begleitmelodien. Ernster, nachdenklicher, im
Unterton leicht enttäuschter Gesang. Soweit gut. Ah.
Refrain. Dieses "Leb dein Leben! LEEB DEIN LEBEEEN!!"
bleibt erstmal unangenehm hängen, weils doch zu platt
wirkt. Aber bei genauerem Hinhören machen die Strophen
diesen Eindruck wieder wett. Der Text ist lakonisch,
schonungslos. Das find ich richtig gut.
Wie siehst du wieder
aus? Was bist du fett geworden! // Einen Großteil deiner
Zeit verschwendest du mit deinen Sorgen // Die Schönheit
eines Augenblicks, es ist ein kleiner Schritt // Und wenn
du einmal fällst, denk daran - wieder aufzustehen!
In diesem Sinne ist der
Refrain auch der konsequente, lakonische Aufruf und nicht
mehr ganz so stumpf, wie's mir anfänglich schien.
Hm... schwer zu
beurteilen. Schon gut. Aber auch nicht überragend.
Irgendwas zwischen 6 und 7 Punkten. Ach, scheiße, ich führ
die Dezimalstellen ein.
Nein, doch nicht.
7/10
7. GlaubeLiebeHoffnung
Oho, Titeltrack. Die
Erwartung ist groß, schließlich war der Titeltrack des
letzten Albums (>Schwarzes Blut<) ein 10/10-Song.
Hm. Es geht mal wieder
um den Knackpunkt einer Beziehung, die anfängliche
Euphorie ist weg, man ist im Begriff sich zu verlieren. Wo
gehts hin? Himmel oder Hölle? ... Oft thematisiert,
auch von dieser Band, von daher ist sn bisschen
ausgelutscht, zudem find ich den Refrain musikalisch nicht
so gelungen. Die Strophen sind textlich ganz schön, vor
allem die zweite. Aber aufgrund des oft behandelten Themas
erzeugt das Lied gerade kein besonderen Freudestaumel bei
mir, innerlich. Deshalb fällt die Bewertung erstmal
entsprechend mau aus, die zweite Strophe rettet das Lied
erstmal in die Mittelmäßigkeit. Schade. Aber es hat immer
noch einen schönen Titel.
05/10
8. Ewigkeit
Gewichtiger Titel, dem
das Lied leider nicht gerecht wird. Es geht um
Freundschaft, den Zusammenhalt trotz der individuellen
Mängel, die jeder hat. Das ist erstmal ganz schön, ist
textlich aber nicht so innovativ manifestiert. Außerdem
nervt dieser "Oleoleole"-Gesang im Hintergrund beim
Refrain tierisch, weil das nun wirklich äußerst langweilig
klingt. Kann vielleicht noch ganz schön sein, wenn man
besoffen ist, ich mein, das Thema ist wichtig und gut. Der
Text der zweiten Strophe ist eigtl ganz gut
[...] // Doch bleib
nicht stehen // gehst du weiter, wirst du sehen // und
vielleicht auch bald verstehen // dass es das Ziel ist,
das uns treibt // gib nicht auf, es kommt die Zeit // der
Kampf wird nie vorübergehen // doch sieh dich um, du
wirst alle deine Weggefährten sehen!
Allgemein n ganz guter
Text. Aber o Mann, dieses "Oleoleole", das am Ende ncoh
viel zu häufig kommt, ist wirklich unterirdisch. Ich
schwanke zwischen 4 und 5 Punkten.
Man kanns ja gut hören das Lied, und der Text überzeugt
immerhin auch teilweise. Aber mehr als n Lückenfüller ists
leider doch nicht. Mittelmaß, mal wieder.
...
Dieses "Ole ole ole" ist wirklich unterirdisch. Mehr als 4
sind da nicht drin.
04/10
9. Land in Sicht
Ein schönes Lied!
Strophen mit akustischer Gitarre untermalt, elaborierter
Text. Mit der Interpretation will ich mich mal nicht zu
weit aus aus dem Fenster lehnen, weils ein sehr
allegorischer, polysemer Text ist.
Melancholisch nostalgische Gefühle werden geweckt,
Katharsis, aber wie! Ich würds am ehesten als Metapher des
Potenzials und der Planlosigkeit auf die Menschheit, die
normale Menschlichkeit deuten, im großen und kleinen
Sinne. Auf jeden Fall ein Lied, das nicht so schnell
langweilig wird. Ich hatte eingangs einen Auszug aus der
ersten Strophe dieser Liedbewertung vornherangestellt,
aber wieder gelöscht, weil man den Text als
Gesamtkunstwerk betrachten muss.
09/10
10. Club der Reichen
Gut, bei dem Lied
braucht man wohl kaum erklären, worum es inhaltlich geht.
Linkspolitisches Lied, gefällt mir ziemlich gut. Gott sei
Dank verzichtet die Band hier auch weitestgehend auf
plumpe Phrasenwerferei. Es geht hauptsächlich um die
dekadenten Reichen, die sich in ihrer Dekadenz suhlen und
nicht drauf achten, was für Abfall sie links und rechts
ihres Weges erzeugen. Gutes Lied, geht ins Ohr, mit hohem
Wahrheitsgehalt.
08/10
11. Sexy Blutsommer
'89
Das! ist doch mal ein
Titel! :D Nostalgischer Rückblick auf die Vergangenheit
mit Wohlfühlarrangements. Die Assoziation mit Bryan Adams
"Summer of '69" dürfte ziemlich gewollt sein, die
Selbstironie im Titel tut da ihr Übriges. Schöne Hymne auf
gute Zeiten, die man erlebt hat, aber sonst auch nicht
allzu aufregend.
Ein heißer Sommer,
die Nächte waren lang // doch viel zu kurz um zu erleben,
was geschah // so explosiv und viel zu nah // es schien
real und doch nicht wahr // und die Angst vor Konsequenzen
war mir sowas von egal...
Souveränes Lied.
07/10
12. Faktor Mensch
Faktor Menschlichkeit,
der fehlt. Durchdachter Text, eingängiger Refrain, nicht
zu starke Phrasendrescherei. Erster Eindruck ist sehr
positiv. Außerdem wird die Thematik (böser Kapitalismus,
Humanität bleibe außen vor) nicht platt einseitig
betrachtet, auch wenn die Quintessenz klar ist, gefällt
mir sehr gut. Leider ist der Text vom lyrischen Aspekt aus
betrachtet nicht gerade rund, da hätten sie sich noch mehr
Arbeit machen können. Aber insgesamt musikalisch schnell,
hart, kompromisslos. Doch, ein sehr schönes Lied!
Es geht nach oben,
geht nach vorne // wir können nicht mehr zurück // um den
Gipfel zu erreichen, fehlt nur noch ein Stück // es geht
nach oben, geht nach vorne // was zählt ist der Gewinn,
wir schau'n schon lang nicht mehr zurück // es fehlt nur
noch ein kleines Stück
09/10
13. Nimmerland
Das letzte Lied der
Platte ist noch mal richtig gelungen.
Das Neuste vom Tage
// haben wir doch gestern schon gesehen // nichts Neues,
das fordert // wir bleiben alle brav still stehen // das
was wir erwarten, wird vorgedacht und vorgelebt // wir
warten auf Neues, bereit den Weg ins Nichts zu gehn!
Schnelles Stück, Musik
und Gesang geben sich die Hände, klappt gut. Auch eignet
sichs gut als letztes Stück, um den Hörer wieder in sein
eigenes Leben zu geleiten. Vom Text her nicht allzu
anspruchsvoll, aber rund und in sich geschlossen. Gefällt
mir sehr gut!
09/10
Artwork
Dafür geb ich keine
Punkte, aber ist schlicht und schön gemacht. Allerdings
nervts mich sehr, dass die Texte im Booklet teils einfach
falsch sind (Meister singt anderes, als das, was da steht)
und hie und da mit Fehlern gespickt sind. Und außer zwei
Extrafotos sieht man auch nicht mehr von der Band als die
Promofotos, die im Internet kursieren. Auch ein wenig
schade, aber mir im Endeffekt egal - die Musik zählt.
Fazit:
... und die Musik
überzeugt. Man muss sich die Lieder unbedingt mal aktiv
anhören, denn wenn mans nur nebenbei laufen lässt, ist man
vielleicht von dem des Öfteren doch sehr gleich klingenden
Gesang gelangweilt, ohne die zumeist wirklich guten Texte
wahrzunehmen. Außerdem wird man dann doch deutliche
Unterschiede feststellen können.
Es ist, wie von BTD gewohnt, ein konsequent düsteres
Album, das eine grimmige Euphorie ausstrahlt. In sich
wirkt es, auch wegen eines guten Anfangs- und Endstücks,
geschlossen und rund, was vor allem im Großen und Ganzen
einen guten Eindruck hinterlässt. Zwischendurch gibts nur
leider ein paar Hänger, >Ewigkeit< und das Titelstück
haben Potenzial, das leider nicht adäquat ausgeschöpft
wurde. Schade. Außerdem sollte man ein bisschen Lust auf
Apokalypse haben, Leute, die in der Musik den Weltfrieden
such, könnten vielleicht enttäuscht werden. Es sei denn,
man kanalisiert durch die Musik seine Wut, um Frieden mit
sich selbst zu finden. Das kann wiederum ganz großartig
funktionieren.
Insgesamt fällt auf,
dass sie sich weiterentwickelt haben, ohne dabei den
BTD-Charakter verloren zu haben. Solange Meister singt,
wird das, glaub ich, auch nicht passieren. :> Ne schöne
Scheibe, an der man auch gut seine Aggressionen abarbeiten
kann. Die beinhaltende Gefühlspalette des Albums kommt mir
und meiner derzeitigen Gefühlslage auch sehr entgegen, ich
werd das Album erstmal rauf und runter hören. Mal sehen,
wie schnell es mir langweilig wird, daran erkennt man ja
eigtl erst den wahren Wert eines Albums!
Rechnerisch kommt eine
7,3/10 heraus, was sich schon mal sehen lassen
kann. Könnte sein, dass das Album aber noch an Wert
gewinnt, weil ich manche Lieder vielleicht doch noch
besser bewerte nach mehrmaligem Hören.
-> 7,3 / 10
Und wer bis hierher
mitgelesen hat, der verdient meinen Respekt, schließlich
gehts um Musik, die die meisten von euch nicht mal leiden
können. :D
Mehr demnächst.
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Heut
hast du Glück gehabt,
heut wurdest du verschont,
doch morgen schon wirst du sie wiedersehen
und du kannst dich dem Kampf nicht entziehen!
Stadt
ohne Licht, Stadt ohne Leben
und der Preis, den du zahlst, ist wie immer zu hoch.
Betontod - Stadt ohne Licht
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