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Sein Herz raste, als er
sich umsah, bunte Farben wirbelten wild um ihn herum.
Keuchend und schweißüberströmt versuchte er sich aus der
Beinfessel, die sich um seine Beine geschlungen hatte, zu
befreien, verlor aber das Gleichgewicht und stürzte zu
Boden. Mit einem dumpfen Krachen stieß er sich den Kopf an
und jaulte auf. Bunte, flackernde Lichtlein tanzten vor
seinen Augen, als er sachte seinen Kopf hielt, um das
Wummern zu unterdrücken. Wirren Blickes richtete er sich
auf, blinzelte, konnte seine Umgebung jedoch nur
schemenhaft wahrnehmen. Die Welt drehte sich, mit einem
Affenzahn rauschte sie an ihm vorbei, dutzende
Sinneswahrnehmungen brachen auf ihn ein – er roch den
Himmel und schmeckte die Hölle, seine Augen brannten,
überall auf seiner Haut spürte er tausende
Spinnenbeinchen, Raben krähten und Hirsche röhrten dumpf
aus dem Dickicht von draußen her, sein Magen schlug
Purzelbäume. Verzweifelt schlug er einen Moskito tot, der
sich an seinem Blut labte. Wie war er nur nach all den
Abenteuern, die ihm immer noch die Lider schwer machten,
hierher geraten? Die Höhle versprach Unheilvolles. Langsam
tastete er sich vor.
Mit einem lauten Knall barst plötzlich die Seitenwand und
ein Kobold brach hindurch. Er fuchtelte wild mit seinen
Armen und stieß unverständliche Laute aus, aufgeregt
gestikulierte er zu einer staubigen Anhöhe hin. Nach einer
kurzen Schockstarre folgte er dem Blick des Kobolds und
keuchte. In mattem Schein stand dort genau das, was er
fortwährend suchte! Er blinzelte ein paar Mal, bis er
erregt erkannte, dass Zweifel ausgeschlossen waren: es war
der Heilige Gral. Dieser Anblick gab ihm die Kraft für
einen erneuten Versuch, sich zu befreien. Er riss sich mit
seinen Beinen los, schmiss die Fessel fort, rappelte sich
auf, näherte sich der Anhöhe und – ergriff ihn. Mit
zittrigem Leib, doch festem Griff hielt er ihn sicher
umschlossen und drückte ihn an sich. Er schloss die Augen
und atmete tief durch. Eine wohlige Wärme breitete sich
langsam in ihm aus, erleichtert seufzte er auf und dankte
Gott dafür.
Dann trank er seinen Kaffee aus, wünschte seiner Schwester
einen schönen Tag und fuhr zur Uni.
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Everybody is tired, and poor and sick of trying
If you see me on a corner, will you stop or will you
splash me?
Take a look at what we've become
Nothing more than silhouettes of
A pretty family, on a postcard, picture perfect
I don't want it!
Billy Talent - This Is How It Goes
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